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Einer der zahlreichen Widmungstexte für Trauerschleifen wurde 2003 ungewöhnlich populär: „Du fehlst“ - Der Abschluss des Refrains aus Herbert Grönemeyer’s Lied „Mensch“.
Herbert Arthur Wiglev Clamor Grönemeyer geboren in Göttingen am 12.04.1956 gründete bereits mit 12 Jahren seine erste Band. Nachdem er 1974 die Musik für ein Beatles-Musical am Bochumer Schauspielhaus schrieb wird er nach dem Abi als musikalischen Leiter an die Bühne geholt. Während seiner Tätigkeit als musikalischer Leiter studiert er Rechts- und Musikwissenschaften. Schon 1798 beginnt er mit den beiden Filmen "Uns reicht das nicht" und "Daheim unter Fremden" eine Karriere als Schauspieler. Größter Erfolg wird seine Rolle in Wolfgang Petersens "Das Boot" (1981).
Seit seinem Durchbruch mit dem Album "4630 Bochum" (1984) konzentriert sich Herbert Grönemeyer auf die Musik. Nach über 10 Millionen verkaufter Alben, allein in Deutschland 13 Platin-Auszeichnungen, wird Herbert Groenemeyer als erster deutscher Künstler 1995 von MTV für ein "Unplugged"-Konzert eingeladen.
Im Jahr 1990 stirbt zunächst sein Bruder trotz einer Knochenmarkspende an Leukämie, dann nur wenige Tage später seine Frau Anna an Brustkrebs. Herbert nimmt eine Auszeit in London und kehrt erst 2002 mit dem Album "Mensch" zurück, in dem er textlich seine private Trauer aufarbeitet. Der Erfolg ist unbeschreiblich, denn die Tour wird in kurzer Zeit ausverkauft, das Album ist bis zum Oktober des gleichen Jahres bereits 1,5 Millionen mal über den Ladentisch gegangen, die Single 500 000 mal.
Doch nicht nur der kommerziele Erfolg ist markant: Seine Live-Auftritte unter anderem bei “Wetten dass...?” mit “Der Weg” sind so ungewöhnlich emotional, dass das Publikum mit dem Künstler die Trauer teilt.
Das Album “Mensch” ist mit Abstand das bewegendste Stück Trauerverarbeitung der modernen Popkultur.
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